25.08.2026 Projekttag: Sicherheit am Bahnhof
Der Projekttag zur Gefahrenprävention und zum Verhalten am Bahnhof fand direkt am Bahnsteig des Südbahnhofs Chemnitz statt. Dort trafen wir uns mit den Referenten der DB-Sicherheit. Diese sind für die Sicherheit und Ordnung in Objekten und Anlagen sowie in Fahrzeugen der Deutschen Bahn zuständig. (Quelle: dbsicherheit.de/dbsicherheit-de)
Zu Beginn erklärten die Mitarbeiter der DB-Sicherheit grob die Inhalte des heutigen Projekttages und brachten den Begriff ‚Prävention‘ ein. Dieser Begriff wurde erstmal geklärt - Es geht um das richtige und sichere Verhalten am Bahnhof zur Gefahrenabwendung.
An einem Bahnhof gibt es verschiedene Risiken und Gefahrenquellen, die teilweise offensichtlich und teilweise auch nicht sofort zu erkennen sind. Beispielsweise kann die Sogwirkung von vorbeifahrenden Zügen einen Menschen mitreisen, wenn diese sich zu nah an der Bahnsteigkante bewegen. Hierfür gibt es Kennzeichnungen auf dem Boden die den Bereich kennzeichnen, in dem sich die Menschen aufhalten sollten, um diese Gefahr abzuwenden. Genau diese Kennzeichnungen dienen gleichzeitig Menschen mit einer Sehbehinderung als Orientierung auf dem Bahnhof.
Um die bereits erwähnte Sogwirkung des vorbeifahrenden Zuges einmal in echt zu spüren, fanden sich die Teilnehmer entlang der gekennzeichneten Fläche im sicheren Bereich ein. Dadurch konnten die TeilnehmerInnen sich von der realität dieser Gefahr überzeugen. Ein weiteres Experiment war es festzustellen, ab wann man einen Zug überhaupt hören kann. Dank modernster Technik sind die Züge mittlerweile leise unterwegs. die TeilnehmerInnen stellten sich mit dem Rücken zum anfahrenden Zug und lauschten. Erst als der Zug bereits nur noch wenige Meter entfernt war, konnten sie ihn hören. Dies ist der Hauptgrund, weshalb das Begehen des Gleisbettes ausdrücklich verboten ist. Auch die Gefahren des Starkstromes wurden thematisiert und anhand eines haptischen Experimentes veranschaulicht. Hierfür hatten die TeilnehmerInnen die Gelegenheit mit einem kleinen Kästchen und zwei Elektroden einmal zu testen, wie der Strom auch durch den menschlichen Körper hindurchfließen kann. Durch die Berührung wurde ein Ton erzeugt. Die Mitarbeiter der Deutschen Bahn Sicherheit hatten auch einen Monitor dabei, um zum Abschluss des Projekttages ein Quiz mit den TeilnehmerInnen zu spielen. Hier konnten alle für sich ihre neuen Erkenntnisse überprüfen.



